Info

Aus einer um 1048 in Jerusalem gegründeten Hospitalbruderschaft entwickelte sich durch die Jahrhunderte der Souveräne Malteser-Ritter-Orden (SMRO). Seit fast 1000 Jahren setzt er sich für arme, kranke und schwache Menschen ein.

Weitere Informationen zu den weltweiten Ordensaktivitäten: www.orderofmalta.int

Das Großpriorat von Österreich, dem derzeit rund 400 Ordensmitglieder angehören, hat bisher acht Hilfswerke gegründet, in denen insgesamt 1.800 ehrenamtliche Helfer sowie Ordensmitglieder mitarbeiten.

Das Leistungsspektrum beinhaltet persönliche Betreuungs-, Alten- und Krankendienste, regelmäßige Wallfahrten, Ambulanzeinsätze, Krankentransporte, Rettungs- und Notarztdienste sowie internationalen Katastrophenschutz und Aufbauhilfe.


1.3.2017 - Aschermittwoch

"Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst." Mit diesen Worten wird im Wortgottesdienst am Aschermittwoch das Kreuz aus Asche auf die Stirn aufgetragen. Auch ein zweiter Satz soll sich ins Gedächtnis einprägen: "Kehr um und glaub an das Evangelium." Der Ritus des Aschenkreuzes soll die Endlichkeit des menschlichen Daseins bewusst machen und auf die Notwendigkeit der Umkehr und Buße hinweisen.

Der Aschermittwoch eröffnet die Fastenzeit, die 40 Tage der Vorbereitung auf das Osterfest, dem größten Fest des Christentum, an dem die Auferstehung Jesu gefeiert wird.

In Sack und Asche...

Staub, Asche, Erde sind Symbole der Endlichkeit des Menschen (des Adam von hebr. Erde). Wo Lebende sich selbst mit Asche in Berührung bringen, drücken sie aus, dass sie gewissermaßen "gestorben" sind: Trauernde, die im Beziehungsabbruch durch den physischen Tod eines Menschen "wie tot" sind, streuten sich Asche aufs Haupt. Der hautkranke Ijob muss am Aschehaufen vor der Stadt sitzen und stirbt den sozialen Tod; in der Kapitulation vor der Unbegreiflichkeit Gottes wird er am Ende aufatmen dürfen "in Staub und Asche" (Ijob 42,6). Der König von Ninive erkennt sich und seine Stadt am Rand jenes tödlichen Abgrunds, den die Sünde zwischen Mensch und Gott aufreißt, und tut "in Sack und Asche" Buße.

Aschenkreuz - Brauch aus dem Mittelalter

So versteht sich auch der mittelalterliche Brauch, umkehrwillige Büßer mit Asche zu bestreuen und auf ihrem Weg zurück ins Leben - das heißt in die Gemeinschaft der Kirche - zu begleiten. Unterzogen sich anfangs nur einige Frauen und Männer aus Solidarität mit den öffentlichen Sündern ebenfalls diesem Ritus, wurde es im 10. Jahrhundert üblich, am Beginn der Vierzigtagezeit allen Gläubigen Asche entweder auf den Scheitel zu streuen oder damit ein Kreuz auf die Stirn zu zeichnen. Seit dem 12. Jahrhundert verwendet man dafür die Asche der verbrannten Palmzweige des Vorjahres. Das Segensgebet und Deutewort dazu spricht in der Eucharistiefeier der Priester, in einer Wortgottesfeier deren Leiter oder Leiterin. Selbstverständlich kann außer dem Diakon bei Bedarf jede und jeder Getaufte beim Austeilen der Asche helfen.





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