Die Fastenzeit

Die Fastenzeit dient der Vorbereitung auf das Osterfest: die Feier des Todes und der Auferstehung Jesu. Ostern wird nach abendländischem Brauch nach dem ersten Frühlingsvollmond gefeiert. Das Fest hat also kein fixes Datum. Die sechs Wochen vor dem Fest dienen der Vorbereitung, durch körperliches und geistiges Fasten soll der Mensch zur Umkehr und inneren Erneuerung gelangen. Geistiges Fasten kann sein, täglich eine Zeit der Stille auszuhalten, einem anderen wirklich zuzuhören anstatt selber zu reden, jeden Tag in der Bibel zu lesen, auf Facebook oder Twitter zu verzichten…

Die Fastenzeit dauert heuer vom 01. März bis zum 15. April. Sie beginnt am Aschermittwoch und endet in der Osternacht. Das biblische Vorbild der Fastenzeit sind die 40 Tage und Nächte des Fastens Jesu in der Wüste. Die Zahl der 40 erinnert auch an die 40 Tage der Sintflut, an die 40 Jahre, die das Volk Israel durch die Wüste zog, an die 40 Tage, die Mose auf dem Berg Sinai in der Gegenwart Gottes verbrachte und an die Frist von 40 Tagen, die der Prophet Jona der Stadt Ninive verkündete, worauf diese ein Bußfasten ausrief, das Gott bewog, sie nicht untergehen zu lassen.

In den Gottesdiensten der Fastenzeit liegt der Akzent auf der Erinnerung an die Taufe und auf den Werken der tätigen, liebevollen Buße. Die vorherrschende Farbe ist Violett. In den sechs Wochen wird kein Alleluja gesungen; die Kreuze, die Bilder und Statuen der Heiligen werden verhüllt.

Die Gläubigen sind verpflichtet, wenigstens einmal im Jahr, vornehmlich in der Osterzeit die heilige Kommunion zu empfangen. Dazu sollen sie sich durch die Beichte vorbereiten. Die Reue und die Verzeihung stellen die Gemeinschaft mit Gott und der Kirche wieder her.


Der MALTESER-Fastenkalender: Fasten wir gemeinsam

Gemeinsam fasten - Was einer nicht kann, das können viele – Wenn einer ver-/zweifelt, gibt die Gruppe Motivation! In der Gemeinschaft ist fast alles möglich.

Daher haben wir in Kooperation mit dem Kurhaus Marienkron, ichkoche.at und der Erzdiözese Wien einen Fastenplan erstellt.

Gemeinsam fasten, besser leben! Das Wesentliche genießen, denn Fasten lässt das Wesentliche erkennen, schärft die Sinne, sensibilisiert auf die wahren Werte und steigert die Genussfähigkeit.


Suchen

Haben Sie die gewünschte Information auf unserer Webseite noch nicht gefunden, können Sie hier alle Inhalte komfortabel durchsuchen:


Die Fastenzeit

Die Fastenzeit dient der Vorbereitung auf das Osterfest: die Feier des Todes und der Auferstehung Jesu. Ostern wird nach abendländischem Brauch nach dem ersten Frühlingsvollmond gefeiert. Das Fest hat also kein fixes Datum. Die sechs Wochen vor dem Fest dienen der Vorbereitung, durch körperliches und geistiges Fasten soll der Mensch zur Umkehr und inneren Erneuerung gelangen. Geistiges Fasten kann sein, täglich eine Zeit der Stille auszuhalten, einem anderen wirklich zuzuhören anstatt selber zu reden, jeden Tag in der Bibel zu lesen, auf Facebook oder Twitter zu verzichten…

Die Fastenzeit dauert heuer vom 01. März bis zum 15. April. Sie beginnt am Aschermittwoch und endet in der Osternacht. Das biblische Vorbild der Fastenzeit sind die 40 Tage und Nächte des Fastens Jesu in der Wüste. Die Zahl der 40 erinnert auch an die 40 Tage der Sintflut, an die 40 Jahre, die das Volk Israel durch die Wüste zog, an die 40 Tage, die Mose auf dem Berg Sinai in der Gegenwart Gottes verbrachte und an die Frist von 40 Tagen, die der Prophet Jona der Stadt Ninive verkündete, worauf diese ein Bußfasten ausrief, das Gott bewog, sie nicht untergehen zu lassen.

In den Gottesdiensten der Fastenzeit liegt der Akzent auf der Erinnerung an die Taufe und auf den Werken der tätigen, liebevollen Buße. Die vorherrschende Farbe ist Violett. In den sechs Wochen wird kein Alleluja gesungen; die Kreuze, die Bilder und Statuen der Heiligen werden verhüllt.

Die Gläubigen sind verpflichtet, wenigstens einmal im Jahr, vornehmlich in der Osterzeit die heilige Kommunion zu empfangen. Dazu sollen sie sich durch die Beichte vorbereiten. Die Reue und die Verzeihung stellen die Gemeinschaft mit Gott und der Kirche wieder her.