INFO

"... in einer Welt, in der die wirtschaftliche Misere Lebenswirklichkeit ist, die Not derjenigen, die leiden– der Armen, der Kranken, der Obdachlosen, der Binnenvertriebenen, der Flüchtlinge, der Behinderten, der älteren Menschen – immer größer wird. Wir, die Mitglieder eines religiösen Laienordens mit einer nahezu 1.000 Jahre alten Tradition in der Fürsorge für die Armen und Kranken, sind uns unserer Aufgabe des Dienstes am Nächsten klar und mehr denn je bewusst. Dies ist seit jeher unser Auftrag, und darauf beruht der Schwerpunkt der Arbeit des Ordens."

Fra' Matthew Festing, Fürst und 79. Großmeister des SMRO, in seiner Grußbotschaft im Tätigkeitsbericht 2010


Überblick

Souveräner Malteser Ritterorden

Der Souveräne Ritter- und Hospitalorden vom Heiligen Johannes zu Jerusalem von Rhodos und von Malta – besser bekannt als der Souveräne Malteser-Ritter-Orden (SMRO) – ist einer der ältesten katholischen Laienorden weltweit.

Gegründet im 11. Jahrhundert in Jerusalem, schaut der SMRO auf eine lange Geschichte im Dienst der Armen, Kranken und Pilger zurück, die stets Zuflucht und Fürsorge in seinen Spitälern in Jerusalem, Akkon und auf Zypern, anschließend auf Rhodos (1310–1522) und danach auf Malta (1530–1798) fanden. Rhodos und Malta standen nahezu 500 Jahre lang unter der Landesherrschaft des Ordens, der zu dieser Zeit auch als Militär- und Seestreitmacht des Mittelmeerraums fungierte.  Seit 1834 hat der Orden seinen Hauptsitz in Rom.

Der Orden ist internationales Völkerrechtssubjekt und ein eigener souveräner Staat. Er hat derzeit mit 104 Staaten der Welt volle diplomatische Beziehungen. Zudem unterhält der SMRO ständige Vertretungen bei der UNO in New York, Genf, Paris und Wien sowie den UN-Sonderorganisationen in Bangkok, Rom und Nairobi, bei der Europäischen Kommission und bei allen wichtigen zwischenstaatlichen und internationalen Organisationen. Der Orden, dessen Souveränität vielfach das große karitative Engagement erleichtert, besitzt eine eigene Verfassung, eigene öffentliche Institutionen und Gerichte. Er stellt eigene Pässe aus, und besitzt eine eigene Währung (Scudo, Tara), und Briefmarken.

Ein Spezifikum der Malteser – die humanitäre Diplomatie 

Die humanitären Aktivitäten des Ordens in der Welt werden in hohem Maß von seinen diplomatischen Beziehungen unterstützt. So ist es gelungen mit über 50 Staaten Kooperationsabkommen im sanitären, medizinischen und Spitalsbereich zu vereinbaren, die die Arbeit der Organisationen und Einrichtungen des Ordens entscheidend unterstützen. Als neutrale und unpolitische Institution, die unabhängig von Wirtschaft und Politik handelt, sowie gemäß ihrer humanitären Aufgabe in über 120 Ländern aktiv ist und Präsenz zeigt, ermöglicht es dem SMRO auch, in zivilen und bewaffneten Konflikten als Vermittler und als Schutzmacht zu intervenieren. Dank seiner Bekanntheit wird der Orden, der hier diskret und nachhaltig vorgeht, in Zeiten von Spannungen, insbesondere in Afrika, bei verschiedenen ethnischen und religiösen Gruppierungen gerne als Friedensvermittler akzeptiert. 

Mit Österreich hat der Orden seit dem 14. Jahrhundert eine diplomatische Tradition und ist nun durch eine Botschaft vertreten. Außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter in Österreich ist Herr Dr. Christoph Maria Fritzen und sein Gesandter Herr Dr. Ottokarl Finsterwalder.

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Die Malteser sind dort, wo Hilfe gebraucht wird
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Malteser-Ritter
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Großmeister Fra‘ Matthew Festing und Benedikt XVI. begrüßen junge Malteser.
Großmeister Fra‘ Matthew Festing und Benedikt XVI. begrüßen junge Malteser.

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"... in einer Welt, in der die wirtschaftliche Misere Lebenswirklichkeit ist, die Not derjenigen, die leiden– der Armen, der Kranken, der Obdachlosen, der Binnenvertriebenen, der Flüchtlinge, der Behinderten, der älteren Menschen – immer größer wird. Wir, die Mitglieder eines religiösen Laienordens mit einer nahezu 1.000 Jahre alten Tradition in der Fürsorge für die Armen und Kranken, sind uns unserer Aufgabe des Dienstes am Nächsten klar und mehr denn je bewusst. Dies ist seit jeher unser Auftrag, und darauf beruht der Schwerpunkt der Arbeit des Ordens."

Fra' Matthew Festing, Fürst und 79. Großmeister des SMRO, in seiner Grußbotschaft im Tätigkeitsbericht 2010