Inkorporierte Pfarrkirche Fürstenfeld in der Steiermark

Pfarrkirche Fürstenfeld

Die Kirche wurde vom Orden zwischen 1200 und 1220 als Hl. Johannes der Täufer Kirche errichtet. Sie lag innerhalb der Pfarre Riegersburg. Die erste urkundliche Nennung fällt in das Jahr 1232, als ein Streit zwischen dem Johanniterorden und der Pfarre Riegersburg um die die Kirche  mit Bescheid vom 18.8.1232 des Schiedsgerichtes beigelegt wurde. Die Fürstenfelder Stadtpfarrkirche ist bis in die Gegenwart dem Souveränen Malteser-Ritter-Orden inkorporiert.

1480 fiel die Kirche den Ungarn- und Türkenstürmen zum Opfer. Kurze Zeit später wurde sie wieder aufgebaut.

Der heutige Kirchenbau ist zwar von Barock geprägt, doch sind der Turm, der zweijochige Chor mit 5/8-Schluß und Teile der Westfassade im Baukern noch gotisch. Auch das nördlich der Kirche gelegene Gebäude der Kommende ist trotz späterer Veränderungen im Kern noch mittelalterlich. Der 1529 bezeichnete Wappenstein auf dem Chorbogen neben der Kirche stammt von einem ehemaligen Verbindungsgang zwischen Kirche und Kommende.


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