Pfarrkirche zur Hl. Dreifaltigkeit in Großharras

Pfarrkirche zur Hl. Dreifaltigkeit in Großharras

Die östlich von Mailberg gelegene Pfarrkirche zur Hl. Dreifaltigkeit in Großharras wurde mit Schenkungsurkunde vom 1255 von Heinrich von Seelfeld (aus der Familie der Chadolde) dem Johanniterordenskonvent zu Mailberg die Kirche in Harras mit allen ihr zustenden Rechten übertragen und ist bis in die Gegenwart dem Malteser-Ritter-Orden inkorporiert. Der auf einer kleinen Anhöhe gelegene Bau liegt inmitten eines ummauerten Friedhofes.

Die Kirche gliedert sich im Wesentlichen in den gotischen Chor aus der Mitte des 14. Jahrhunderts und das 1766 barockisierte Langhaus. Der zweijochige Chor mit 5/8-Schluß zeigt zweibahnige Maßwerkfenster und einen reliefierten Blattwerkfries unter der Traufe. Die abgetreppten Strebefeiler sind alternierend durch kleine Pultdächer und trapezförmige Giebel abgeschlossen. An zwei Strebefeilern treten in den Giebeln reliefierte Tierdarstellungen auf. An der südöstlichen Chorschräge findet sich eine fragmentierte gotische Konsole. Das Kreuzrippengewölbe des Chores ist durch einen reliefierten Schlußstein mit Rosette geschmückt. Im Chorschluss ruhen die Rippen auf Konsolen mit Blattwerk. An der Nordseite hat sich eine Sakramentsnische mit Maßwerkdekoration erhalten.


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